Suedamerika – Ecuador Tag 72-82
24 11 2009ausser dass mein flug nach quito verspaetung hatte, hat alles soweit geklappt und wir sind gut in unserem hostel angekommen. Am ersten tag sind wir zusammen mit melanie, die wir im hostel kennengelernt haben, und mit der touristenpolizei in quito rumgelaufen. Die polizistin hat uns alles wissenwertes ueber die stadt berichtet, quasi eine stadtfuehrung mit polizeischutz :)… Am zweiten tag wollten wir uns noch die restlichen sehenswuerdigkeiten alleine anschauen, nachdem die nicky aber einen kreislaufzusammenbruch hatte, gings mitm taxi wieder zurueck ins hostel zum ausruhen…
Hier ist alles sehr gewohnungsbeduerftig in ecuador, zb wird zu gewissen uhrzeiten einfach der strom abgestellt…gut ist natuerlich wenn man das davor schon weiß, einmal hats mich eiskalt auf dem klo erwischt,da musst ich dann die kopfleuchte holen 🙂 in den staedten ist auch eine extrem schlechte luft, die busse rusen hier, da haette sogar mein alter vwbus den hut gezogen 🙂
am dritten tag gings dann ab nach mitad del mundo (aequator). Wir haben es nicht mal bis zur bushaltestelle geschafft, da haben schon 3-4 kerle mit einem uralten trick (wir kannten ihn natuerlich nicht…) versucht meinen rucksack zu klauen! Nachdem sie uns eine widerliche fluessigkeit auf die ruecken samt rucksack gespritzt hatten, haben sie uns freundlicherweise taschentuecher zum saubermachen angeboten,wie nett. Nachdem ich meinen rucksack zum reinigen abgestellt habe, hat der kerl gemeint mein ruecken ist immer noch ganz voll und als ich mich fuer 2 sec umgedreht hatte war der rucksack auch schon weg…nachdem die andern grattler gemerkt haben dass ich wind von der sache bekommen habe, zeigten sie gleich in die falsche richtung, in die der dieb angeblich abgehauen ist! Da haetten sie allerdings frueher aufstehn muessen die zaidn! Als ich den vermeintlichen dieb in der entgegengesetzten richtung lokalisiert habe, gings ab hinterher und schliesslich in einen bus, die nicky hat gar nich mehr verstanden was grad alles passiert…naja da stand ich nun und dem kerl is nix anderes eingefallen als mich bloed anzugrinsen und mir den rucksack hinzuhalten….
is zum glueck nochmal gut ausgegangen, aber jetzt bin ich nur noch misstrauischer und trau keinem mehr ueber den weg ;)…letztendlich haben wir’s dann noch bis nach mitad del mundo geschafft, war allerdings nicht soooo aufregend (siehe fotos). Von quito gings dann mit einem weiteren tagesausflug mit uebernachtung nach otavalo, zu dem bekanntesten markt in der region. Dort wurde dann schoen geshoppt und wir haben die eindruecke auf uns wirken lassen. Am abend gab’s dann noch ein bierchen in der haengematte unter den avokadobaeumen 😉
Naechstes ziel unser reise war banos, ein kleiner ort am fuße eines aktiven vulkans, den wir ueber die „strasse der vulkane“ erreicht haben. Ich behaupte jetzt einfach mal, dass war die haerteste fahrt die ich bis jetzt mitgemacht habe, ganz neben der tatsache, dass sie hier wie die wilden fahren und zu dritt neben einander fahren, in kurven ueberholen. rechts, wie links fahren, je nachdem wo die strasse gerade besser ist…jedenfalls hat uns der busfahrer kurz vor unserem ziel klargemacht, dass wir mit 2 weiteren fahrgaesten jetzt in einem “corsa-verschnitt” bis zu unserem ziel weiterfahren…dem corsafahrer war jedenfalls alles wurscht, da bin ich mir wie bei need for speed vorgekommnen. er hat jede abkuerzung mitgenommen, is abhaenge runtergefahren, ist einspurige strassen entlang gefahren obwohl autos entgegenkommen sind und hat die ganze zeit ueberholt, aber wir sind heil angekommen!!!!
banos… , banos war vom feinsten! von dort aus haben wir einen kompletten tagesausflug in den dschungel im amazonasgebiet unternommen und waren dort unter anderem holzstamm-kanu fahren, mit riesenspinne an bord, lianenschwingen, mit affen spielen, urwaldwasserfall baden, blasrohr-pfeil-schiessen und und und (siehe fotos).
Am folgenden tag wollte ich eigetlich ein bike ausleihen und 2000 hoehenmeter einen trail den vulkan runterfahen, nachdem es aber die ganze nacht geregnet hat (das erste mal ueberhaupt seitdem die nicky mit dabei ist!!!) hab ich es fuer sinnvoll befunden die geschichte abzublasen, da ich alleine unterwegs gewesen waere und keine ahnung hatte wie anspruchsvoll der trail wirklich ist und auf strasse fahren hatte ich keine lust…
Unser restlicher weg in ecuador hat uns ueber riobamba, alausi und cuenca an die grenze von peru gefuehrt, wo wir heute angekommen sind (20.11).
alles im allen ist suedamerika kulturell ein grosser unterschied zu allem was ich bis jetzt gesehen habe und mein spanischer wortschatz von ca. 50 woertern ist auch schon ausgereizt, zum glueck hab ich die nicky dabei, die regelt immer alles super und ich darf auf unsere sachen aufpassen und die klappe halten 😀
also meine lieben, ich hoff euch geht’s allen gut in bayern und im rest der welt,
ich geniess noch die letzte zeit, die mir mit der nicky bleibt und dann geht’s am 7.12 weiter zum tobi nach argentinien…
adios
andi
und wie immer noch ein paar fotos zum durchklicken 😉
Kategorien : south america












































































































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