Santiago de chile
18 01 2010- hostel in santiago
- aconcagua, leider nur aus dem bus (hoechster berg ausserhalb des himalayas)
- ueber die anden nach chile
Kategorien : south america
Iguazu,den 7.12.2009, der Gringo landet in Brasilien. Nach einer stunde warten auf den bus unter einem wellblechdach bei stroemenden regen, erreicht er letztendlich durchnaesst Argentinien, wo er sich in puerto iguazu erst mal auf herbergssuche macht. Nach einem kleinen fussmarsch kehrt er im “peter pan” ein um seine mueden knochen erst mal haengen zu lassen. Nachdem die herbergsmutter kein englisch kann und dem gringo sein spanisch, nun ja sagen wir mal, etwas eingerostet ist”reusper” schaft er es erfolgreich ein bett zu ergattern. Nachdem der gringo noch keine ahnung von den gewohnheiten der argentinier hat macht er den fehler, schon um 8 uhr essen zu gehn und das weltberuehmte bier quilmes zu bestellen. Haette er mal besser nicht gemacht, das bier kam einem faxe gleich und war 1L maechtig, lecker! Auf sein essen durfte er auch eine halbe ewigkeit warten, weil hier in argentinien geht man noch nicht essen um 20uhr mittag!
Tag 2. der gringo faehrt ausgeruht zu den wasserfaellen von iguazu und laesst die schoenheit der argentinischen natur auf sich wirken. Abends gegen 23 uhr gings dann mit 3 deutschsprachigen reisebekannten zum lomo essen…argentinisches rinderfilet=sehr fein!
Tag 3, der gringo beschliesst, sein standort nach posadas zu seinem alten gauchofreund tobias zu verlagern um einen crashkurs in sachen argentinischer kultur zu bekommen, bevor es weiter nach patagonien geht. Nachdem der gringo auf grund mangelnder bayerisch kenntnisse des personals, der busgesellschaft einen platz im bummelbus bekommen hat und alle 5 km anhalten durfte, erreichte er nach 5 std posadas, wo er auch gleich von tobi in empfang genommen wurde. Zum abendessen haben wir in einer gruppe von 5-6 leuten empanadas selber gemacht und bis 2 uhr gegessen. Am naechsten tag war der gringo mittags zur siestazeit mit raul alias papi (tobis mitbewohner) und leo alias hermanito (bekannter von raul der auch dort wohnt) zusammen zuhause und die sprachbariere hat mal wieder lustige situationen hervorgebracht. Als die zwei argentinier (in der regel super reinlich, 3 mal duschen am tag…) mir haenden und fuessen ihm klar machen wollten, dass er das rote handtuch nicht fuer sein gesicht hernehmen sollte, da sie es zum hintern abwischen nach der bd-benutzung hernehmen :)…einige zeit spaeter haben sie im kollektiv den google live uebersetzer fuer sich gefunden und ueber das notebook kommuniziert 🙂
leider wurde der gringo noch nicht in die kunst des asado machens eingewiesen nachdem es in einer tour geregnet hat…Am folgenden Tag ging es nach einem besuch von tobis reservat mit dem bus weiter nach Buenos Aires, wo tobis mom und schwester schon auf uns gewartet haben. Von Buenos Aires ist die 4er-gruppe mit dem zeugflug am selben tag noch nach el calafate in patagonien weitergeflogen. Bei der ankunft hat sich herausgestellt, dass die fluggesellschaft den traeger vom rucksack des gringos fast vollstaendig abgerissen hat. Nach tagelangen warten und hin und her mit der fluggesellschaft hat der gringo beschlossen, seinen rucksack erst mal zu reparieren und schaun ob er haelt…noch haelt er! Neben einen Ausflug auf den Hausberg cerro el calafate wurden ausfluege zu dem beeindruckenden gletscher perito moreno (slackaktion) und dem bergsteigerort el chalten unternommen. Zwischenzeitlich war die gruppe noch 6 tage in chile um vom basecamp puerto natales aus das „W“ im nationalpark torres del paine zu laufen. Dort wurden in 71 std und 3 naechten mit zelt und gepäck ueber 80 km bei wind und wetter zurueckgelegt. An der grenze nach chile musste die gruppe ihre essensvorraete nach rucksackdurchsuchung aufgeben. Bevor alles weggeschmissen wird, haben wir das essen unter den mitreisenden im bus aufgeteilt und der busfahrer im speziellen hat sich sehr ueber die salami gefreut 😀
El chalten war leider sehr ernuechtern, nachdem der wettergott nicht auf unerer seite stand, wurden die zelte am 23.12 aufgebrochen. Wenigstens konnten wir bei der abreise noch einen kurzen blick auf die bekannten berge fitz roy und cerro torre erhaschen. Die anschliessende busfahrt(28std) wurde fuer den gringo zu einer echte tortur, nachdem sein magen und darm spiele mit bakterien und viren spielten und nicht mal der gute freund imodium was ausrichten konnte 🙂 Weihnachten wurde dann in puerto madryn ganz traditionell mit asado und am stand abflacken verbracht, der gringo lernt langsam dazu…Von puerto madryn wurden ausfluege nach beninsula valdez, rawson und punta tomba unternommen um delfine, roben, seeloewen und pinguine anzuschauen. In der zwischenzeit hat der gringo bereits alpargatas und bombacha bekommen und ist nun kaum noch von einem gaucho zu unterscheiden, nachdem er bereits auch die zubereitung von traditionellen gerichten erlernt hat und regelmaessig mate trinkt, bloss reiten kann er noch nicht…:)
Silvester wurde dann in Buenos aires gefeiert, zusammen mit den paris dakar leuten und am naechsten tag wurde der „start“ angeschaut…
Heute geht’s mit dem Bus weiter nach mendoza und am 8.1 von satiago nach fiji…
um den gaucho mach ich mir jetzt keine sorgen mehr, er kennt sich ja jetzt aus 😉
Also meine lieben, nachdem es schon laenger keine fotos mehr gegeben hat, werd ich jeden tag ein neues album hochladen um euch nicht zu uebervordern… 🙂
gruass andi
Hallo meine lieben,
ich geh mal schwer davon aus, dass bei euch in deutschland schon langsam weihnachtsstimmung mit plaetzchen und lebkuchen aufkommt. Hier nicht! Ich sitz grad beim Tobi in posadas(argentinien) in badehose bei geschaetzten 25° um 22.52uhr und versuch meine erlebnisse aus den letzten 2-3 wochen zusammenzufassen…Peru, bei der einreise nach peru waer fast weihnachtsstimmung aufgekommen, aber keine positive 🙂 nachdem wir an der grenze 1 std auf unseren anschlussbus warten mussten, durften wir uns von einem nervtoetenden plastikweihnachtsbaum in einem 20sec interval elektronisches weihnachtsmusikgedudel anhoern, SCHRECKLICH!!!!!!
Was kann ich zu Peru sagen? In Peru kann man deutlich komfortabler reisen als in ecuador! hier gibt’s auch busse mit liegesitzen und internet an bord(fotos )…An sonsten war unsere zeit leider sehr knapp fuer das ganze programm und wir haben viel zeit im bus verbracht! wir haben viele staedte gesehn(trujillo, lima, huacachina, ica, nasca, cusco,puno…..) mit fotos hab ich mich hier ein wenig zurueckgehalten, da die meisten von euch wahrscheinlich eher an naturfotos interessiert sein duerften…Landschaftlich war auf dem weg von wueste ueber anden hochebenen und subtropen alles dabei und in Puno am titicacasee hat mich dann auf 3800m die hoehenkrankheit erwischt. nachdem ich mich dann 2 tage fast ausschliesslich von cocatee ernaehrt habe gings mir dann zum glueck wieder besser 🙂
Auf unserem weg sind wir bei den inkastaetten von chan chan, den „kleinen galapagos inseln“ von ballestas, den linien von nasca, der oase von huacachina, machu picchu und dem titicacasee vorbeigekommen.
Suedamerika ist fuer mein empfinden auf dauer schon anstraengend zum reisen, da man staendig auf seine sachen aufpassen muss sich oft nur mit dem taxi von a nach b bewegen und nachts in vielen gegenden das haus am besten gar nicht verlassen sollte… in lima hat ein kerl die nicky, im wahrscheinlich sichersten viertel von ganz suedamerika mit dem messer bedroht und ihr die kamera abgenommen, dass war schon richtig pech, aber was will man machen, zum glueck ist ja sonst nichts passiert…in lima war ich noch surfen (an dem strand auf den fotos)aber wirklich viel hab ich nicht zerissen:) die fotos vom surfen sind leider auch weg, nachdem die kamera auf dem weg zurueck in die stadt gestolen wurde….
In nasca sind wir mit einer cessna ueber die „misterioesen“ linien von den inkas geflogen, die bis zu 300m lang sind und in den boden geritzt worden sind. Der nicky ist der flug nicht ganz so gut bekommen, ich glaub da hat jemand den kleinen flieger etwas unterschaetzt 😉
Lustig war auch, als wir uns von puno nach cusco und machu picchu aufmachen wollten und sie uns im busterminal ganz emotionslos mitgeteilt haben, dass die naechsten 2 tage in unserer richtung die strasse komplett gesperrt ist und kein bus faehrt…das hat unsere zeitplanung natuerlich voellig ueber den haufen geschmissen, da wir dann erst mal festgehockt sind…In Puno haben wir einen ausflug zu den sehr touristischen, schwimmenden schilfinseln unternommen und haben uns grabstaetten aus den inkazeiten angeschaut…
Machu Picchu hat auf jeden fall zu meinen highlights in suedamerik gehoert! die stimmung mit dem nebel um 6 uhr war schon einmalig!der inkatrail musste leider wegen zeitmangel dran glauben, dass hat mich schon sehr gewurmt! was mich ausserdem aufgeregt hat, war die tatsache, dass ich meine „deathroad“ mit 3500m downhillstrecke in bolivien, la paz nicht fahrn konnte, nachdem wir nur einen tag dort waren und die bolivianos einen neuen bzw alten presidenten gewaehlt haben und das ganze land still gestanden ist… somit hatten wir allerdings einen aeusserst ausergewoehnlichen tag in den menschenlosen strassen von la paz, was sehr sehr selten sein duerfte!
In La Paz haben sich sich dann, nach 7 sehr schoenen wochen , die wege von der nicky und mir wieder getrennt ;( nachdem die nicky ueber nyc zurueck nach deutschland geflogen ist, ging mein weg ueber iguazu weiter zum tobi nach argentinien! bis jetzt hat ich nur ein schoenen tag bei den wasserfaellen und sonst hats fast nur geregnet, so dass wir bis jetzt leider kein asado machen konnten ;(
Die wasserfaelle warn der absolute hammer und hier beim tobi is auch sehr koestlich nachdem ich mich mit tobis mitbewohner mit zeichensprache unterhalten darf 🙂
hmmm und bis jetzt haben wir auch nur ein 3-mann-zelt fuer 4 personen fuer patagonien und morgen gehts schon los…ich hoff da tut sich noch was in den planungen…:)
Naja ich wuensch euch auf jeden fall allen ein scheenes und frohes weihnachtsfest falls ich davor nicht mehr zum schreiben komm!!!
also macht es gut und bis bald!
gruass andi
ausser dass mein flug nach quito verspaetung hatte, hat alles soweit geklappt und wir sind gut in unserem hostel angekommen. Am ersten tag sind wir zusammen mit melanie, die wir im hostel kennengelernt haben, und mit der touristenpolizei in quito rumgelaufen. Die polizistin hat uns alles wissenwertes ueber die stadt berichtet, quasi eine stadtfuehrung mit polizeischutz :)… Am zweiten tag wollten wir uns noch die restlichen sehenswuerdigkeiten alleine anschauen, nachdem die nicky aber einen kreislaufzusammenbruch hatte, gings mitm taxi wieder zurueck ins hostel zum ausruhen…
Hier ist alles sehr gewohnungsbeduerftig in ecuador, zb wird zu gewissen uhrzeiten einfach der strom abgestellt…gut ist natuerlich wenn man das davor schon weiß, einmal hats mich eiskalt auf dem klo erwischt,da musst ich dann die kopfleuchte holen 🙂 in den staedten ist auch eine extrem schlechte luft, die busse rusen hier, da haette sogar mein alter vwbus den hut gezogen 🙂
am dritten tag gings dann ab nach mitad del mundo (aequator). Wir haben es nicht mal bis zur bushaltestelle geschafft, da haben schon 3-4 kerle mit einem uralten trick (wir kannten ihn natuerlich nicht…) versucht meinen rucksack zu klauen! Nachdem sie uns eine widerliche fluessigkeit auf die ruecken samt rucksack gespritzt hatten, haben sie uns freundlicherweise taschentuecher zum saubermachen angeboten,wie nett. Nachdem ich meinen rucksack zum reinigen abgestellt habe, hat der kerl gemeint mein ruecken ist immer noch ganz voll und als ich mich fuer 2 sec umgedreht hatte war der rucksack auch schon weg…nachdem die andern grattler gemerkt haben dass ich wind von der sache bekommen habe, zeigten sie gleich in die falsche richtung, in die der dieb angeblich abgehauen ist! Da haetten sie allerdings frueher aufstehn muessen die zaidn! Als ich den vermeintlichen dieb in der entgegengesetzten richtung lokalisiert habe, gings ab hinterher und schliesslich in einen bus, die nicky hat gar nich mehr verstanden was grad alles passiert…naja da stand ich nun und dem kerl is nix anderes eingefallen als mich bloed anzugrinsen und mir den rucksack hinzuhalten….
is zum glueck nochmal gut ausgegangen, aber jetzt bin ich nur noch misstrauischer und trau keinem mehr ueber den weg ;)…letztendlich haben wir’s dann noch bis nach mitad del mundo geschafft, war allerdings nicht soooo aufregend (siehe fotos). Von quito gings dann mit einem weiteren tagesausflug mit uebernachtung nach otavalo, zu dem bekanntesten markt in der region. Dort wurde dann schoen geshoppt und wir haben die eindruecke auf uns wirken lassen. Am abend gab’s dann noch ein bierchen in der haengematte unter den avokadobaeumen 😉
Naechstes ziel unser reise war banos, ein kleiner ort am fuße eines aktiven vulkans, den wir ueber die „strasse der vulkane“ erreicht haben. Ich behaupte jetzt einfach mal, dass war die haerteste fahrt die ich bis jetzt mitgemacht habe, ganz neben der tatsache, dass sie hier wie die wilden fahren und zu dritt neben einander fahren, in kurven ueberholen. rechts, wie links fahren, je nachdem wo die strasse gerade besser ist…jedenfalls hat uns der busfahrer kurz vor unserem ziel klargemacht, dass wir mit 2 weiteren fahrgaesten jetzt in einem “corsa-verschnitt” bis zu unserem ziel weiterfahren…dem corsafahrer war jedenfalls alles wurscht, da bin ich mir wie bei need for speed vorgekommnen. er hat jede abkuerzung mitgenommen, is abhaenge runtergefahren, ist einspurige strassen entlang gefahren obwohl autos entgegenkommen sind und hat die ganze zeit ueberholt, aber wir sind heil angekommen!!!!
banos… , banos war vom feinsten! von dort aus haben wir einen kompletten tagesausflug in den dschungel im amazonasgebiet unternommen und waren dort unter anderem holzstamm-kanu fahren, mit riesenspinne an bord, lianenschwingen, mit affen spielen, urwaldwasserfall baden, blasrohr-pfeil-schiessen und und und (siehe fotos).
Am folgenden tag wollte ich eigetlich ein bike ausleihen und 2000 hoehenmeter einen trail den vulkan runterfahen, nachdem es aber die ganze nacht geregnet hat (das erste mal ueberhaupt seitdem die nicky mit dabei ist!!!) hab ich es fuer sinnvoll befunden die geschichte abzublasen, da ich alleine unterwegs gewesen waere und keine ahnung hatte wie anspruchsvoll der trail wirklich ist und auf strasse fahren hatte ich keine lust…
Unser restlicher weg in ecuador hat uns ueber riobamba, alausi und cuenca an die grenze von peru gefuehrt, wo wir heute angekommen sind (20.11).
alles im allen ist suedamerika kulturell ein grosser unterschied zu allem was ich bis jetzt gesehen habe und mein spanischer wortschatz von ca. 50 woertern ist auch schon ausgereizt, zum glueck hab ich die nicky dabei, die regelt immer alles super und ich darf auf unsere sachen aufpassen und die klappe halten 😀
also meine lieben, ich hoff euch geht’s allen gut in bayern und im rest der welt,
ich geniess noch die letzte zeit, die mir mit der nicky bleibt und dann geht’s am 7.12 weiter zum tobi nach argentinien…
adios
andi
und wie immer noch ein paar fotos zum durchklicken 😉
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